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Warum Pflanzen uns gut tun
Schon die alten Ägypter besaßen eine große Vorliebe für Pflanzen und Blumen. Aus alten Grabmalereien geht hervor, dass sie Pflanzen in Töpfen zogen, um damit ihre Innenhöfe zu schmücken. Zahlreiche Belege deuten darauf hin, dass es auch bei den alten Römern üblich war, die Atrien mit zahlreichen Blütenpflanzen zu verschönern. Dieses Bedürfnis von Menschen, Pflanzen in ihre Wohnwelt zu integrieren, ist heute eher noch größer geworden. Vor allem als Klimamacher gewinnen Pflanzen in Innenräumen immer größere Bedeutung. In Studien konnte nachgewiesen werden, dass Grünpflanzen einen starken positiven Einfluss auf das Raumklima und damit auf das allgemeine Wohlbefinden haben. So wir das Klima in geschlossenen Wohn- und Arbeitsräumen sehr dekorativ und vor allen Dingen ganz natürlich verbessert. Denn Pflanzen sind in der Lage, schlechte Luft zu filtern, Giftstoffe zu absorbieren oder zu körpereigenen Stoffen umzuwandeln. Zimmerefeu kann zum Beispiel bis zu 90% Benzole, echte Aloe und Grünlilien bis zu 90% Formaldehydrückstände abbauen, die u.a. in Möbeln vorkommen. Wissenschaftliche Untersuchungen bewiesen zudem, dass Grünpflanzen am Arbeitsplatz die Leistungsfähigkeit positiv beeinflussen können. Ob durch Heizung, Zigarettenrauch oder einfach nur durch Atmung: Zimmerluft in Wohnungen und Büros ist oft trocken und verbraucht. Hier leisten Grünpflanzen ganze Arbeit: Durch natürliche Verdampfungskühlung, Luftbefeuchtung und Abbau von Kohlendioxid, verbessern sie das Klima in geschlossenen Räumen spürbar. In der modernen Architektur finden bevorzugt glatte, "harte" Materialien wie Metall, Glas und Granit Verwendung. Entsprechend "hart" ist in diesen Räumen die Akustik. Durch das gezielte Aufstellen von großen Grünpflanzen, besonders in den Ecken, kann die Raumakustik deutlich verbessert werden: Die Pflanzen absorbieren Schallwellen und beseitigen unangenehme Echos bzw. Schallreflexionen. Der Raumklang wird "weicher" und natürlicher, man kann sich besser entspannen und konzentrieren.
Hier noch ein paar Tipps und Wissenswertes rund um Pflanzen in Hydro-Kultur: Großer Vorteil von Pflanzen in Hydro-Kultur ist, dass sie längere Zeit ohne ständiges wässern auskommen. Man sollte erst dann wieder gießen, wenn der Wasserstand ganz abgesunken ist. Besser ist es sogar, noch einen Tag zu warten, bis wieder zur Markierung „Optimum“ am Wasserstandsanzeiger nachgefüllt wird. Nur ausnahmsweise (z.B. vor dem Urlaub) wird bis zum Maximum mit handwarm temperiertem Leitungswasser aufgefüllt. Da alle Pflanzen ein spezielles Bedürfnis an Licht, Wärme und Luftfeuchtigkeit haben, sollten sie diese Ansprüche bei Raumbegrünungen berücksichtigen. In Fensternähe entfalten Pflanzen ihre volle Pracht, an dunkleren Standorten ist eine Zusatzbelichtung durch spezielle Pflanzenlampen anzuraten.
Machen Sie sich die positiven Aspekte einer Raumbegrünung zu Nutze und umgeben sie sich mit Pflanzen auch in Büros und Wohnräumen.
(nh)
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