Traumwintergarten kostenlos - Erwachen teuerPlus-Minus berichtete in der Fernsehsendung über eine Wintergartenfirma aus Kiel, die "kostenlose" Wintergärten anbietet.Am Beispiel eines Wintergarten mit der Vertragssumme von ca 54.000 € zeigte die Plus-Minus-Redaktion auf, wie dieses sagenhafte Vertriebsmodell funktioniert: Zuerst zahlt der Bauherr die gesamte Summe. Man rechnet dem Bauherren vor, dass er mit Provisionen und Werbevergütungen die Kreditraten locker finanziert. Steht der Wintergarten, soll der Bauherr mit privaten Werbeaktionen (Tag der offenen Tür, Prospekte verteilen etc.) für Wintergartenkunden sorgen. Das geht regelmässig schief, da die Wintergartenfirma die gesamte Summe schon hat, ist der Bauherr der Dumme. Dass dann ein Gutachter nachweisen kann, dass der Wintergarten auch zu einem Drittel der Bausumme hätte erstellt werden können, kommt noch dazu. Es wundert schon, dass einem Bauherren nicht die Warnglocken läuten, wenn ein Fremder einen kostenlosen Wintergarten verspricht. Und wenn wie im Fernsehbeispiel monatlich 600 € Provisionen erwirtschaftet werden müssen, und das jahrelang jeden Monat, kann man nicht verstehen, dass es Leute gibt, die einen solchen Bauvertrag unterschreiben und sich auf so eine Finanzierung einlassen. Dabei gibt es zwei einfache Regeln bei einer Wintergartenanschaffung das Risiko zu mindern: 1. Immer ein Konkurrenzangebot einholen. 2. nach Referenzen fragen und diese anschauen Notfalls einen Architekten hinzuziehen. Das Architektenhonorar ist meist preiswerter als der mögliche Schaden, wenn man auf einen unseriösen Anbieter hereinfällt. Auch die Nachfrage bei einem der beiden Wintergartenverbände kann sehr aufschlussreich sein. |
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