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Anwenderbericht: Wintergarten an der Ostsee

Das Ehepaar Feyer hat sich im Jahr 2003 entschlossen, einen Wintergarten an ihr Wohnhaus anzubauen. Das Gebäude in Grömitz , einer Stadt an der Ostsee, diente ihnen bis dahin als Feriendomizil. Als sich das Ehepaar entschloss, ganz dorthin zu ziehen, wünschten sie sich eine Erweiterung der Wohnfläche. Wir haben mit Frau Feyer über das Wohnen in ihrem Wintergarten gesprochen…

Redaktion Wintergarten.de: Frau Feyer, wann waren Sie das letzte Mal in Ihrem Wintergarten?

Frau Feyer: Vor fünf Minuten, wir haben eben darin gegessen.

Redaktion Wintergarten.de: Wie viel Zeit verbringen Sie in diesem neuen Wohnraum? Was bedeutet er Ihnen im Alltag?

Frau Feyer: Der Wintergarten ist zum zentralen Element in unserem Haus geworden. Wir verbringen die meiste Zeit in ihm. Im Prinzip könnten wir den Rest unseres Hauses vermieten. (lacht)

Redaktion Wintergarten.de: Als Sie planten, dieses Haus zu beziehen, war klar, dass Sie eine Erweiterung der Wohnfläche wünschen. Warum haben Sie sich dazu entschlossen, einen Wintergarten an ihr Gebäude anzubauen? Es gibt ja unzählige Möglichkeiten, ein Haus zu erweitern.

Frau Feyer: Normale Wohnräume, wie Wohn- und Esszimmer waren ja schon vorhanden. Wir wünschten uns etwas anderes, etwas Besonderes. Und das haben wir mit dem Wintergarten erhalten.

Redaktion Wintergarten.de: Ihr Wintergarten ist ganzjährig nutzbar. Das heißt: kühlen im Sommer und heizen im Winter. Mit welchen Mitteln wird dies erreicht?

Frau Feyer: Unser Wintergarten ist mit einem zentralen Steuerelement  ausgestattet. Dieses Steuerelement  regelt automatisch das  außenliegende Dachbeschattungssystem und im senkrechten Bereich die außenliegenden  Jalousien. Die Lüftung erfolgt über automatisch gesteuerte Kippfenster für die Zu- und Abluft. Diese öffnen oder schließen sich je nach vorhandener Luftfeuchtigkeit oder Raumtemperatur. Im Weiteren sind Lüfterwalzen im Deckenbereich integriert.

Redaktion Wintergarten.de: Ist die Handhabung dieser Steuerung kompliziert und was passiert bei Abwesenheit, wenn Sie zum Beispiel im Urlaub sind?

Frau Feyer: Da wir an der Ostsee oft böigen Wind haben, war die Einstellung der Steuerung etwas schwierig. Wir mussten ein paar Varianten durchprobieren. Aber jetzt funktioniert alles reibungslos und wir brauchen uns um nichts zu kümmern. Das heißt, auch bei Abwesenheit arbeitet das System reibungslos. Schön ist auch, dass wir die Außenjalousien so programmieren können, dass sie abends automatisch zu einer gewünschten Zeit runter-  und morgens wieder hochfahren.

Redaktion Wintergarten.de: Die allseitige Verglasung des Raumes ist eine Besonderheit gegenüber den übrigen Räumen ihres Hauses. Welche Vor- oder auch Nachteile hat das in ihrem Alltag?

Frau Feyer: Schön ist vor allem, dass der Raum lichtdurchflutet ist. Des Weiteren genießen wir den uneingeschränkten Ausblick in den Garten. Man hat ein ganz anderes Lebensgefühl in diesem Raum. Nachteile gibt es in meinen Augen nicht. Das liegt auch daran, dass in Teilen des Wintergartens die Glaselemente nicht bis zum Boden reichen, sondern eine Brüstung eingebaut wurde. Das bietet Schutz und lässt Spiel für die unterschiedlichsten Dekoideen.

Redaktion Wintergarten.de: Ihr Wintergarten ist mit selbstreinigendem Glas ausgestattet. Welche Erfahrungen haben Sie damit?

Frau Feyer: Wir lassen die Glasscheiben 1 mal pro Jahr von einer Fensterputzfirma reinigen. Im Prinzip werden die Scheiben dann nur von Laub oder Spinnweben gereinigt. Ich denke, dass der Reinigungsaufwand bei normalem Glas um einiges größer wäre.

Redaktion Wintergarten.de: Wie viel Grad werden es an heißen Sommertagen in ihrem Wintergarten tatsächlich?

Frau Feyer: Da wir im Spitzgaubenbereich keine Verschattungsanlage haben, sondern nur Sonnenschutzglas wird es im Wintergarten schon warm. Dies wird verstärkt, wenn wir aus Gründen unseres Alarmanlagensystems bei Abwesenheit die Verbindung zu den Wohnräumen schließen müssen. Wird diese bei unserer Anwesenheit wieder geöffnet, sind die Temperaturen aber annähernd so wie die, in den üblichen Räumen.

Redaktion Wintergarten.de: Wie wird ihr Wintergarten in den Abendstunden beleuchtet? Was für eine Stimmung entsteht dadurch?

Frau Feyer: In den Dachsparren unseres Wintergartens sind dimmbare Halogenstrahler integriert. Diese schaffen eine schöne Atmosphäre. Daneben bin ich auch ein Fan von Tischleuchten, die ich im Wintergarten platziert habe.

Redaktion Wintergarten.de: Welche Pflanzen haben Sie in ihrem Wintergarten?

Frau Feyer: Wir haben gar nicht viele Pflanzen im Wintergarten. Lediglich eine Palme, die im Sommer draußen steht. Der Wintergarten wurde von uns auch nicht erbaut, um viele Pflanzen aufzustellen oder im Winter vor Frost zu schützen, sondern wir wollten einen Raum mit voller Wohnqualität. Im Wintergarten steht ein offener Kamin, wir haben eine Sitzecke und einen ausziehbaren Holztisch, wenn Gäste kommen. Wir genießen vielmehr den Blick in unsren Garten.

Redaktion Wintergarten.de: Wie wurden Sie bei der Errichtung Ihres Wintergartens vom Hersteller beraten?

Frau Feyer: Sehr gut. Vor allem in technischer Hinsicht, die Verschattung und Belüftung betreffend, wurden  uns wertvolle Hinweise gegeben, die dann auch umgesetzt wurden. Drei Vorentwürfe wurden uns präsentiert. Wie der Wintergarten aussehen sollte, war uns im Vorfeld schon recht klar und unsere Vorstellungen wurden prima umgesetzt.

Redaktion Wintergarten.de: Welche Leistungen wurden vom Hersteller erbracht?

Frau Feyer: Die Bodenplatte und die Fundamente haben wir selber erstellen lassen. Dies war wegen der großen räumlichen Distanz zum Firmensitz des Herstellers  nötig. Sonst werden diese Leistungen mitübernommen. Die Firma hat neben der Planung auch die komplette Fertigung und Montage erstellt.

Redaktion Wintergarten.de: Wie lief die Montage?

Frau Feyer: Prima! Zum Großteil wurde der Wintergarten vorgefertigt auf die Baustelle geliefert. Über 90 Glasscheiben waren für den Neubau notwendig und keine davon ist bei der Lieferung oder  Montage zerstört worden.

Redaktion Wintergarten.de: Hatten Sie schon Bauschäden, wie z.B. Undichtigkeit von Anschlüssen?

Frau Feyer: Beim ersten Regen viel auf, dass im Dach des Bestandgebäudes  eine undichte Stelle war. Dies war aber nicht auf den Hersteller  zurückzuführen. Das Problem wurde vom Dachdecker behoben. Seit dem ist es  nicht mehr aufgetreten. Andere Mängel gab es nicht.

Redaktion Wintergarten.de: Viele Bauherren, die vor der Entscheidung stehen, sich einen Wintergarten zu errichten, interessiert es sicher, ob Sie sich in ihrem Wintergarten wohl fühlen und ob Sie ihn noch einmal bauen lassen würden?

Frau Feyer: Ja, auf alle Fälle! (lacht) Ich möchte ihn nicht mehr missen…

Redaktion Wintergarten.de: Frau Feyer, ich möchte mich im Namen der „wintergarten.de“- Redaktion bei Ihnen für das nette Interview bedanken und wünsche Ihnen und ihrem Mann noch viele schöne gemeinsame Stunden in Ihrem Wintergarten.

(nh)

Wintergarten-Hersteller: Firma Steinbach

Wintergarten-Steuerung: Firma Elsner

Selbstreinigendes Glas: Pilkington Activ


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